Japan bestätigt Anstieg der Abfangmanöver im Luftraum

Lockheed Martin F-35A der Japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte – Foto: Wikimedia
Lockheed Martin F-35A der Japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte – Foto: Wikimedia

Das japanische Verteidigungsministerium meldete einen deutlichen Anstieg der Notfall-Abfangmanöver der Luftselbstverteidigungsstreitkräfte im Dezember 2025.

Nach Angaben des Gemeinsamen Stabsamtes, die am 16. Januar 2026 veröffentlicht wurden, kam es allein im Dezember zu 79 Alarmstarts, um sich nähernde ausländische Militärflugzeuge abzufangen, die sich dem japanischen Luftraum näherten.

Zum Vergleich: Im November wurden lediglich 33 Abfangeinsätze registriert, was einem Anstieg von 46 Einsätzen innerhalb nur eines Monats entspricht. Diese Zahlen spiegeln die kontinuierlichen Luftraumüberwachungsoperationen wider, die landesweit durchgeführt werden.

Nach Angaben des Gemeinsamen Stabsamtes waren chinesische Militärflugzeuge für 53 der Abfangmanöver im Dezember verantwortlich, während russische Flugzeuge 23 Einsätze auslösten.

Weitere drei Alarmstarts wurden vom japanischen Ministerium als „sonstige“ eingestuft – eine Bezeichnung, die verwendet wird, wenn die Herkunft des Flugzeugs nicht unmittelbar bestätigt werden kann. Im Laufe des Monats wurden keine Einsätze als Reaktion auf nordkoreanische oder taiwanische Flugzeuge verzeichnet.

Chinesischer Bomber (H-6), abgefangen am 9. Dezember. X @jointstaffpa
Chinesischer Bomber (H-6), abgefangen am 9. Dezember. X @jointstaffpa

Die Dezemberdaten erhöhten die Gesamtzahl der Alarmstarts im Kalenderjahr 2025 auf 448 und setzen damit ein Muster erhöhter Luftaktivität in der Nähe Japans fort, das im Laufe des Jahres beobachtet wurde.

Die Zahlen zeigen zudem, dass die Aktivität im letzten Quartal zweimal ihren Höhepunkt erreichte – mit 71 Einsätzen im Oktober und 79 im Dezember – nach einem kurzen Rückgang im November.

Der Großteil der Abfangmanöver im Dezember fand im südwestlichen Luftraum Japans statt, wo 54 Einsätze registriert wurden, wie aus der Aufschlüsselung des Ministeriums hervorgeht. Der nördliche Luftraum verzeichnete sechs Einsätze, der westliche Luftraum 11, während der zentrale Luftraum acht Einsätze verzeichnete.

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Fotos: Wikimedia | X @jointstaffpa. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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